Louis Lowy – erlebte Geschichte(n) als Entwicklungsimpuls der Supervision in Deutschland

Heidrun Stenzel

Inhalt


Im Artikel wird der Anteil Louis Lowys (1920-1991), Professor an der Boston University, an der Professionsentwicklung der Supervision im Nachkriegsdeutschland belegt. In seiner besondere Biographie(vor 6 Jahren als Buch in englischer Sprache erschienen) als jüdischer Mitbürger ein Opfer des Holocaust, der zunächst im KZ Theresienstadt, später im Lager für „displaced persons“ in Deggendorf Methoden sozialer Arbeit entwickelte, drückt sich eine außergewöhnliche Werteorientierung und Haltung aus. Diese begründet neben seiner späteren Karriere als Wissenschaftler in den USA sein Konzept der Supervision als Lehr-, Lernprozess. Folgend auf die Skizzierung dieses Konzepts werden Fragen an den Umgang der Profession mit ihren Wurzeln gestellt.


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